
Draußen ist es schon dunkel, der Wind pfeift ums Haus und nach einem vollen Tag ist dir nach etwas Warmem, das richtig gut schmeckt. Am liebsten mit herrlich duftenden Gewürzen, frischem Gemüse und vor allem ganz wenig Aufwand.
Wie gut, dass es dieses indische Curry mit heimischem Gemüse gibt!
Während Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in der Pfanne duften, wird die Küche langsam zum gemütlichsten Ort des Hauses. Mit Zucchini und Tomaten im Spätsommer oder mit Karotten und Lauch im Winter zauberst du daraus ein unkompliziertes Essen, das sich ein bisschen nach Verwöhnen anfühlt.
Und das Beste: Dafür brauchst du weder eine lange Zutatenliste noch einen halben Abend am Herd.
Gemüse, aromatische Gewürze und eine frisch zubereitete, warme Mahlzeit sind eine wunderbare Kombination, wenn du dir und deinem Körper etwas Gutes tun möchtest.
Die Zucchini liefern unter anderem Kalium und Ballaststoffe, während Tomaten wertvolle Pflanzenstoffe wie Lycopin enthalten. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer bringen reichlich Geschmack ins Essen.
Besonders schön finde ich daran, wie einfach du das Curry an deine Vorlieben anpassen kannst. Je nach Saison kannst du verschiedene heimische Gemüsesorten verwenden und auch die Schärfe selbst bestimmen.
Mit einer passenden Beilage und einer Proteinquelle wird daraus eine vielseitige Mahlzeit. Gut passen zum Beispiel Tofu oder Kichererbsen, und Reis, Naan oder Fladenbrot.
Für 4 Portionen
Mein Tipp: Lass das Gemüse so lange köcheln, bis es die Konsistenz hat, die du gerne magst. Besonders die Zucchini dürfen ruhig noch etwas Biss behalten.
Serviere das Curry heiß, zum Beispiel mit Reis.
Möchtest du eine ausgewogene Mahlzeit, kannst du zu Beginn 400 g Tofu würfeln und mit Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten. Statt Tofu eignet sich auch ein Glas Kichererbsen. Diese einfach abspülen und gemeinsam mit dem Gemüse ins Curry geben.
Oder du bereitest gleich noch unser Tofu Curry zu und servierst beide Gerichte gemeinsam, so wie bei einem Menü im indischen Restaurant.
Das Gemüse kannst du übrigens an die aktuelle Saison anpassen. Bis in den Herbst hinein bekommst du oft noch frische, aromatisch Zucchini und Tomaten. Später im Jahr magst du vielleicht Lauch und Karotten oder Kürbis. Wenn du Karotten oder Kürbis verwendest, gib ihnen etwas mehr Zeit in der Pfanne, damit sie schön zart werden.

Ja, dieses Gemüsecurry eignet sich auch für Meal Prep.
Du kannst eine größere Portion kochen, das Curry zügig abkühlen lassen und anschließend gut verschlossen 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Wenn du Reis dazu servierst, solltest du diesen ebenfalls rasch abkühlen und sicher gekühlt lagern.
Gerade an einem vollen Arbeitstag ist es wunderbar, wenn du abends nur noch dein Essen erwärmen musst und dich direkt auf etwas Leckeres freuen kannst.
Für einen intensiveren Geschmack kannst du die Gewürze kurz in der Pfanne mit erwärmen, bevor die Tomaten dazukommen. Achte dabei auf moderate Hitze, damit das Currypulver nicht verbrennt.
Ein Spritzer Zitronensaft zum Schluss bringt Frische und rundet den Geschmack ab.
Wenn du besonders gerne mit verschiedenen Aromen experimentierst, probiere doch einmal etwas Kreuzkümmel oder frischen Koriander dazu.